kate bush, babooshka
eigentlich wollte ich wuthering heights hier nehmen, aber das hatte ich schon mal - vor einigen jahren.
deshalb eben babooshka.
ich hatte den text jetzt schon zu wuthering heights geschrieben, als mir einfiel, dass ich das vll schon gemacht habe. = in der tat! ;-) ich habe den neuen text jetzt aber stehen gelassen, und so kann man ihn mit 2014 vergleichen.

der text von heute:

kate bush rangierte bei mir ganz oben. ich habe LPs (!!) gekauft und ihre lieder gerne gehört.

einmal las ich mit einem kurs das buch wuthering heigts von Emily Brontë (1847 erschienen). das lied dazu von kate bush habe ich oft gehört und in mein herz geschlossen. da wurde ich von englisch-kolleginnen im lehrerzimmer mal ganz freundlich zum gespräch gebeten. sie beschwerten sich bei mir, sehr sehr höflich zurückhaltend, dass ich im deutschunterricht doch keine englischen bücher lese solle/dürfe. (andere bücher wie 1984 und brave new world waren offenbar kein problem, denn die hatte ich auch auf dem programm.)
was habe ich dazu gesagt? - wuthering heights lese ich in einem kurs nie wieder! - vll! nein, hab ich auch nicht gemacht.
im kurs hatte ich die idee, zum ende der jeweiligen doppelstunde wuthering heights von kate bush zu spielen. o gott, der kurs fand das voll daneben. diese schreckliche hohe stimme, das kann man ja nicht aushalten. naja, sagte ich, engländerinnen haben eine für unsere begriffe hohe stimme, amerikanische frauen eine tiefe. (wäre mal interessant, dem nachzuforschen.) ich habe dieses lied bestimmt sechsmal im kurs gespielt, (so bin ich!) und langsam gewöhnten sich wohl manche daran, jedenfalls wollte eine schülerin von mir bzgl des liedes .... ja, was wollte sie eigentlich? - eine kopie des liedes. (das wusste ich nicht mehr, hab ich nachgekuckt!)

". . . das Märchen DIE SCHNEEKÖNIGIN. Aber da war Werner längst auf dem Wege, ein Profi zu werden und Bernd Wölbern trat seine Nachfolge an." (wuehlmaus 52/1992)

kate bush ist so gewandet wie die schneekönigin eigentlich sein sollte: schwarz, unsere schneekönigin war ganz "in weiß". und wieder erlebten wir ein abenteuer, aber davon war am anfang keine spur zu sehen. nach romulus wollten wir irgendetwas ganz anderes machen. ein dritte-welt-stück war im gespräch, das erarbeiteten wir später, führten es aber nie auf. (ich gehe später noch drauf ein.) aber da entstand langsam ein gedanke, der sich entwickelte, so wie eine lawine in das tal rollt: ein kinderstück! ja, wir wollten etwas für kinder machen, mit nachmittagsvorstellungen. beim suchen stießen wir auf das theaterheft der schneekönigin von jewgenij schwarz nach dem märchen von hans christian andersen.

Die Schneekönigin ist ein Kunstmärchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, eines seiner längsten und ausgefeiltesten sowie kompliziertesten und vielschichtigsten. Es handelt von einem kleinen Mädchen, das seinen von der Schneekönigin entführten Spielgefährten sucht. (wikipedia)

als wir uns schnell (!!) entschlossen hatten - das muss gegen ende des schuljahres nach romulus gewesen sein - gab es an der schule wieder eine projektwoche und wir kamen schnell auf die idee, die projektwoche für uns zu nutzen. eine theater-ag-gruppe wurde uns genehmigt. dass nicht-theater-ag-mitglieder mitmachen dürften, das war für uns sowieso klar :-) und so bastelten wir theater-plakate, aufstellbare kulissen (ca 1 m breit und ca 2 m hoch), einen vorhang für die bühne (!) wieder ein programmheft. die materialien bezahlten wir mit unseren aufführungserlösen. was hatten wir bei dieser ganz anderen vorbereitung für einen spaß!

als wir nach den sommerferien mit der eigentlichen theaterarbeit begannen, hatten wir schon vieles fertig. trotzdem war noch vieles zu erledigen, z b musste diese tolle idee für das bühnenbild des eispalastes, in dem man den gesuchten kai sehen konnte, technisch überlegt und dann umgesetzt werden. als wir uns darüber klar waren - wir konnten unsere in der prowo gebauten kulissen gleich verwenden - dauerte der probe-aufbau des bühnenbildes anfangs bestimmt ne stunde, bei den aufführungen - musste spontan aufgebaut und abgebaut werden - waren wir nach 5 minuten fertig!!! wir konnten es selbst kaum fassen und bekamen dann sogar beifall für das bühnenbild! das machte uns glücklich, aber es war noch gar nicht alles!

die erarbeitung des stückes ging also erst im nächsten schuljahr los; die rollen hatten wir aber schon verteilt. zunächst die bilder von der projektwoche, sie stammen aus dem programmheft, das leider nicht so ein high-light war wie das von romulus. aber dafür wurden wir anders überrascht.

die beiden beim sägen der holzlatten für die kulissen


 

die plakatmaler waren wirklich fleißig; manchmal war ich auch dabei.

 

bei uns war immer was los und deshalb bekamen wir oft besuch!

 

was mache ich da an den holzlatten?

 

es ist mir bis heute nicht klar, wie er das geschafft hat, eine richtige vorhangaufhängung zu erstellen.
außerdem wurde der vorhang aus schwarzem stoff genäht.
da habe ich leider kein bild, aber vll kommt noch eines.

einen richtigen vorhang - das war unser werk! (von r?- ich erfrage das.)

 


 

 wir haben doch noch plakate gemalt??
das kommt jetzt! die schwarz-weiße
verkleinerung ist der link zu unserer
farbenprächtigen arbeit.

 

 

 

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Ich interessiere mich für sehr unterschiedliche Dinge:
Internet,
Musik, Naturwissenschaften, Politik (aber nicht dauernd), Literatur (z. B. Märchen), aber auch für Drachen (schließlich mein Wappentier), für Schnee (!) und für Hexen. Hexen = das ist missverständlich und ich habe schon besorgte Reaktionen dazu bekommen. Deshalb eine kurze Definition: der Begriff "Hexe" wird meist in der christlichen Deutung verwendet, das ist aber ein politisch-religiöser Kampfbegriff, um die Herrschaft des seinerzeit aufkommenden Christentums nicht zu gefährden. Die "Hexen" waren z. B. "Kräuterweiber" mit dem Verständnis für natürliche Zusammenhänge, für Menschen, insbesondere für Frauen (die in der christlichen Welt in eine untergeordnete Rolle gepresst wurden). Hexen sind eine Erinnerung an die vorchristliche Naturverbundenheit. - Und wenn man will, kann man hier den Bezug zu meiner Gothic-Vorliebe erahnen.

oder mit anderen Worten:
Das Bild der Hexe, wie wir es aus den bekanntesten Märchen kennen, ist sehr einseitig. Als Kinderschreck ist sie alt, hässlich und böse. Dabei ist diese Vorstellung, Relikt aus der spätmittelalterlichen Hexenverfolgung, nur ein Aspekt unter vielen.
Der Glaube an Hexen reicht weit in die vorchristliche Zeit (…) zurück. Ursprünglich war die Hexe eine Priesterin der großen Muttergottheit. Sie war ambivalent, d. h. sowohl helfend und heilend als auch bedrohend und vernichtend. In den Mythologien verschiedener Völker spielt die Hexe als große Magierin eine wichtige Rolle. Sie war zwar gefürchtet, genoss aber auf Grund ihres Wissens als Ratgeberin großes Ansehen.
Aus: Märchen von Hexen und weisen Frauen.Hrsg.: Sigrid Früh


meine Schiller-Arbeit:
FRIEDRICH SCHILLERS HISTORISCHE SCHRIFTEN


Literarische Wirkungsabsicht und rhetorische Tradition [Handlungshemmung] im 18. Jahrhundert

Eine germanistische Hauptseminar-Arbeit über das 18. Jahrhundert. Auch wenn es einige Vorkenntnisse voraussetzt, kann man dieser Arbeit manches Interessante entnehmen, z. B. das Cool-Sein schon im 18. Jahrhundert. - Es folgt hier ein einführender Text, der die Verwendung dieser Arbeit erleichtern soll. Vieles Denken und Fühlen, was wir so als einmalig und normal und gegeben hinnehmen - hat sich entwickelt und das vor allem in diesem 18. Jahrhundert!

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