ccc Rätselauflösung ccc

1. Wie heißt das Stück, das viele Parallelen zur Klimakonferenz 2021,
zur Klimapolitik weltweit, aufweist?

Die Spielverderber


2. Wie lautet der Name des leider schon verstorbene Autors,
der vor allem durch seine Kinderbücher berühmt geworden ist?

Michael Ende


3. Wie heißen seine drei berühmtesten Werke?


3a. Ein Kinderbuch, das schon oft mit der Augsburger Puppenkiste
im Fernsehen gezeigt wurde?

Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer


3b. Ein (vor allem) Jugendbuch, aber auch für Erwachsene "geeignet";
etwas Fantasy. Oft als Bühnenstück gezeigt. Die Hauptfigur erinnert entfernt
an Pippi Langstrumpf.

M o m o


3c. Ein Fantasy-Roman, deutsch-US-amerikanisch verfilmt.

Die unendliche Geschichte

Preise wie beim Hamburg-Rätsel, das noch nicht aufgelöst wurde.
(allerdings gibt es da keinen Einsendeschluss.)

Zehn Personen völlig unterschiedlicher Herkunft werden in ein höchst merkwürdiges Schloss gebeten, um das Erbe eines allen unbekannten Johannes Philadelphia anzutreten. Der Umfang der Hinterlassenschaft ist unbekannt und allen 10 Erben wird je ein Stück des Testaments ausgehändigt, welches mit den anderen zusammengelegt werden muss, um das Testament lesbar zu machen. (Ref. K.G.)

Als erste Personen tauchen der Bankdirektor Geryon mit seiner Frau Elsbeth auf. Er schärft seiner Frau ein, sehr vorsichtig zu sein, es gehe sicher um Millionen bei dieser Erbschaft.

Sie rufen nach ihrer Tochter Ninive, die etwas anstrengend für die Eltern ist. Sie belügt ihre Eltern, dass sie in einem großen Saal war und ein großes Pferd gesehen hätte, mit einem Reiter darauf mit einer Maske. - Als sie dann allein ist, hört sie verwundert Pferdegetrappel und ruft:

"Aber es ist doch gelogen!
Oh, jetzt versteh ich, ich versteh genau! Hier kann man nicht lügen. Was man sagt, wird im selben Augenblick zur Wirklichkeit. Das Haus hört uns zu. Nicht wahr, du hörst uns? Vielleicht sitze ich hier mitten in deinem großen Ohr.
(Sie setzt sich auf den Thron, der links steht.)
Hör mir genau zu! Ich will etwas, das ganz und gar mir gehört. Zum Beispiel so einen hübschen Vogel, den ich töten könnte - ohne Grund, nur zum Zeichen, dass er mir gehört. Wahrscheinlich werde ich schrecklich weinen über seiner winzigen Leiche. Kannst du das verstehen, altes Haus? Dann gib ihn mir. Amen.
"

Während sie das sagt, ertönt fröhliches Pfeifen. Es erscheint der etwa gleichaltrige Sebastian Nothaft, ein fröhlicher Zeigenosse mit dem Gemüt eines Zwölfjährigen.

Sebastian: ... Haben Sie vielleicht noch nie was von Phantom gehört? Diese Heftchen, mein' ich. Was lesen Sie denn überhaupt?
Ninive: Allerhand. - Lyrik zum Beispiel.
Sebastian: Kenn ich nicht. Ist der gut? Phantom müssen sie lesen. Phantom ist der Größte!

Er bekennt, dass er auch erben soll, weiß aber nicht wieso. Ninive erklärt ihm, dass der Verstorbene ihr Vater gewesen sei und dass sie jetzt besonderen Schutz brauche, denn dieses Haus sei eine Falle. Sebastian fühlt sich ganz in seinem Element; er will sie beschützen und wirbelt sie als Beweis seiner Stärke herum.


In ihr vergnügtes Lachen fällt plötzlich ein Schuss und ein bunter Vogel fällt ihnen zu Füßen. Alexandra von Xanadu erscheint mit rauchendem Gewehr auf der Bühne: Sie nimmt den Vogel hoch:

Ist er nicht wunderschön? Anbetungswürdig. Ich bin schon seit einer Stunde hinter ihm her.

Alexandra von Xanadu erscheint etwas abgerissen. Sie war bei einem Zirkus, der Pleite gemacht hatte. Sie besaß sieben Tiger, vier Löwen und einen schwarzen Panther. Und Berglilie, ihr Pferd. Mit Berglilie ist sie hierher geritten, aber das Pferd hat im zweiten Stock gescheut, sich aufgebäumt und ist seitdem verschwunden. "Haben Sie sie gesehen?" Man hört entfernt Pferdegetrappel."Lilie! Mein kleiner Liebling! Mein Sammetmäulchen! Zum Teufel nochmal, wirst du endlich hören, du hysterisches Schaukelpferd!" ...

Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 30. kollage: HH Grundschule

Ich interessiere mich für sehr unterschiedliche Dinge:
Internet,
Musik, Naturwissenschaften, Politik (aber nicht dauernd), Literatur (z. B. Märchen), aber auch für Drachen (schließlich mein Wappentier), für Schnee (!) und für Hexen. Hexen = das ist missverständlich und ich habe schon besorgte Reaktionen dazu bekommen. Deshalb eine kurze Definition: der Begriff "Hexe" wird meist in der christlichen Deutung verwendet, das ist aber ein politisch-religiöser Kampfbegriff, um die Herrschaft des seinerzeit aufkommenden Christentums nicht zu gefährden. Die "Hexen" waren z. B. "Kräuterweiber" mit dem Verständnis für natürliche Zusammenhänge, für Menschen, insbesondere für Frauen (die in der christlichen Welt in eine untergeordnete Rolle gepresst wurden). Hexen sind eine Erinnerung an die vorchristliche Naturverbundenheit. - Und wenn man will, kann man hier den Bezug zu meiner Gothic-Vorliebe erahnen.

oder mit anderen Worten:
Das Bild der Hexe, wie wir es aus den bekanntesten Märchen kennen, ist sehr einseitig. Als Kinderschreck ist sie alt, hässlich und böse. Dabei ist diese Vorstellung, Relikt aus der spätmittelalterlichen Hexenverfolgung, nur ein Aspekt unter vielen.
Der Glaube an Hexen reicht weit in die vorchristliche Zeit (…) zurück. Ursprünglich war die Hexe eine Priesterin der großen Muttergottheit. Sie war ambivalent, d. h. sowohl helfend und heilend als auch bedrohend und vernichtend. In den Mythologien verschiedener Völker spielt die Hexe als große Magierin eine wichtige Rolle. Sie war zwar gefürchtet, genoss aber auf Grund ihres Wissens als Ratgeberin großes Ansehen.
Aus: Märchen von Hexen und weisen Frauen.Hrsg.: Sigrid Früh


meine Schiller-Arbeit:
FRIEDRICH SCHILLERS HISTORISCHE SCHRIFTEN


Literarische Wirkungsabsicht und rhetorische Tradition [Handlungshemmung] im 18. Jahrhundert

Eine germanistische Hauptseminar-Arbeit über das 18. Jahrhundert. Auch wenn es einige Vorkenntnisse voraussetzt, kann man dieser Arbeit manches Interessante entnehmen, z. B. das Cool-Sein schon im 18. Jahrhundert. - Es folgt hier ein einführender Text, der die Verwendung dieser Arbeit erleichtern soll. Vieles Denken und Fühlen, was wir so als einmalig und normal und gegeben hinnehmen - hat sich entwickelt und das vor allem in diesem 18. Jahrhundert!

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