(C) Gestaltung: Behn - Fotos: Knapmeyer

 

ich bin zur zeit etwas sentimental gestimmt. mir gefiel der earthsong von michael jackson schon immer gut. (hatte ich schon mal, an dieser stelle, aber vor sehr, sehr langer zeit - 2009! mit einem anderen video, einer bühnenshow. aber der klang der studio-version ist bedeutend besser.) jetzt wollte ich dazu ein foto der erde aus dem all zeigen und da fiel mir ein, dass ich ein solches bild vor zwei jahren "in der hand gehabt hatte" - vor corona.


in der kantorei zeven, in der ich mitsinge, hat es sich so entwickelt, dass ich die programmhefte gestalte. das "aktuelle" ist fertig. aber zum druck des heftes, zum aufführen des stückes "jahreszeiten" kommt es nicht, nicht nur wegen corona, zur zeit ist unser chorleiter verhindert.
für den titel habe ich viele bilder - z b CD-cover - gesichtet, meist waren die bilder in vier teile geteilt, was mir nicht gefiel. stattdessen habe ich mir überlegt, einen blumenstrauß, der frühling, sommer und herbst symbolisieren könnte, für den titel zu nehmen. ich suchte und fand ein barockes gemälde. das schlug ich der heft-redaktionssitzung vor (eine solche sitzung machen wir einmal), die das aber auch nicht mochte. einer schlug vor, er wolle passende fotos heraussuchen, die ich dann nach meinen vorstellungen kombinieren könne. diesen kompromiss fanden alle gut. nachdem ich die fotos erhalten hatte, habe ich vier jahreszeitenbilder ausgewählt und diese grafisch "verschlungen" gestaltet; außerdem noch den einfall gehabt, die erde mit zu berücksichtigen. (deshalb bat ich die einzige schülerin bei uns, einen textbeitrag für "fridays for future" zu schreiben; der muss dann ggf aktualisiert werden.) das titelbild oben ist nun das produkt, das der chor per akklamation legitimiert hat.

zugleich ist es der link zum lied. ich achte nicht oft auf den text, aber der ist hier selbst für meine stimmung zu sentimental; gleiches gilt für die bilder des videos. aber die musik - die entspricht meiner gefühlslage.


 


28.-30.10. Hamburg
Das Hamburg - Rätsel möchte noch gelöst werden. /// Link zur Fahrrad-Tour 7

 

 

 

 
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30. Kollage - Schülerzeichnungen -HH Juli 2021

 

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Ich interessiere mich für sehr unterschiedliche Dinge:
Internet,
Musik, Naturwissenschaften, Politik (aber nicht dauernd), Literatur (z. B. Märchen), aber auch für Drachen (schließlich mein Wappentier), für Schnee (!) und für Hexen. Hexen = das ist missverständlich und ich habe schon besorgte Reaktionen dazu bekommen. Deshalb eine kurze Definition: der Begriff "Hexe" wird meist in der christlichen Deutung verwendet, das ist aber ein politisch-religiöser Kampfbegriff, um die Herrschaft des seinerzeit aufkommenden Christentums nicht zu gefährden. Die "Hexen" waren z. B. "Kräuterweiber" mit dem Verständnis für natürliche Zusammenhänge, für Menschen, insbesondere für Frauen (die in der christlichen Welt in eine untergeordnete Rolle gepresst wurden). Hexen sind eine Erinnerung an die vorchristliche Naturverbundenheit. - Und wenn man will, kann man hier den Bezug zu meiner Gothic-Vorliebe erahnen.

oder mit anderen Worten:
Das Bild der Hexe, wie wir es aus den bekanntesten Märchen kennen, ist sehr einseitig. Als Kinderschreck ist sie alt, hässlich und böse. Dabei ist diese Vorstellung, Relikt aus der spätmittelalterlichen Hexenverfolgung, nur ein Aspekt unter vielen.
Der Glaube an Hexen reicht weit in die vorchristliche Zeit (…) zurück. Ursprünglich war die Hexe eine Priesterin der großen Muttergottheit. Sie war ambivalent, d. h. sowohl helfend und heilend als auch bedrohend und vernichtend. In den Mythologien verschiedener Völker spielt die Hexe als große Magierin eine wichtige Rolle. Sie war zwar gefürchtet, genoss aber auf Grund ihres Wissens als Ratgeberin großes Ansehen.
Aus: Märchen von Hexen und weisen Frauen.Hrsg.: Sigrid Früh


meine Schiller-Arbeit:
FRIEDRICH SCHILLERS HISTORISCHE SCHRIFTEN


Literarische Wirkungsabsicht und rhetorische Tradition [Handlungshemmung] im 18. Jahrhundert

Eine germanistische Hauptseminar-Arbeit über das 18. Jahrhundert. Auch wenn es einige Vorkenntnisse voraussetzt, kann man dieser Arbeit manches Interessante entnehmen, z. B. das Cool-Sein schon im 18. Jahrhundert. - Es folgt hier ein einführender Text, der die Verwendung dieser Arbeit erleichtern soll. Vieles Denken und Fühlen, was wir so als einmalig und normal und gegeben hinnehmen - hat sich entwickelt und das vor allem in diesem 18. Jahrhundert!

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